13 Wünsche Rauhnächte: Bedeutung, Ritual und Anleitung für deine 12 Nächte
Die 13 Wünsche der Rauhnächte gehören zu den kraftvollsten Ritualen dieser besonderen Zeit. Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag liegen zwölf Nächte, die als Übergangsraum gelten: Das alte Jahr ist gegangen, das neue hat noch nicht begonnen. Da entsteht ein Moment, in dem vieles möglich scheint – Stille, Rückblick, Wunschkraft.
Bei diesem Ritual schreibst du 13 Wünsche für das kommende Jahr auf. In jeder Rauhnacht verbrennst du einen davon, ohne ihn anzusehen, und übergibst ihn symbolisch an das Leben. Der letzte Wunsch bleibt ungeöffnet. Er gilt als der eine Wunsch, dessen Erfüllung im neuen Jahr allein bei dir liegt.
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Rauhnächte: Von wann bis wann?
Vielleicht fragst du dich: Rauhnächte, von wann bis wann?
Traditionell beginnen sie: in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember
und enden in der Nacht vom 5. auf den 6. Januar.
In manchen Regionen zählen auch die Sperrnächte davor – vom 21. bis 23. Dezember. Sie gelten als Zeit des Loslassens und schaffen Raum für die eigentlichen Rauhnächte.
13 Wünsche Rauhnächte: So machst du das Ritual
Das Ritual ist einfach. Und gerade darin liegt seine Wirkung.
So gehst du vor:
- Schreibe 13 Wünsche auf kleine, einzelne Zettel.
- Falte sie so, dass du nicht mehr erkennen kannst, welcher welcher ist.
- Lege sie in eine Schale, ein Glas oder einen Stoffbeutel.
- Ziehe in jeder der 12 Rauhnächte genau einen Zettel.
- Verbrenne ihn achtsam in einer feuerfesten Schale, ohne ihn zu öffnen und ohne den Wunsch zu lesen.
- Übergib den Wunsch vertrauensvoll an das neue Jahr.
- Der 13. Zettel wird nicht verbrannt, sondern geöffnet und gelesen – er ist der Wunsch, den du selbst erfüllst.
Mit einem Räucher-Set mit Kräutern, Räucherschale, Kohle und Zange bist du für die Rauhnächte bestens gewappnet.
Warum es genau 13 Wünsche sind
Die Zahl 13 steht in vielen Traditionen für Vollständigkeit und Übergang:
- 12 Nächte für 12 Wünsche
- 1 Wunsch für dich selbst
Es ist ein liebevoller Hinweis:
Nicht alles wird dir abgenommen.
Manches darfst du aktiv gestalten.

Räuchern in den Rauhnächten
Viele verbinden die Rauhnächte mit dem Räuchern. Es unterstützt das Reinigen, Klären und Loslassen. Beliebt sind:
Historische Hintergründe zu dem Urpsprung der Rauhnächte findest du zum Beispiel in diesem Artikel über die Bräuche der Rauhnächte.
Rauhnächte Anleitung: Ein ruhiger Ablauf für jede Nacht
Eine einfache Struktur, die du leicht in deinen Alltag integrieren kannst:
- Kerze anzünden
- Kurz ankommen – Was hat der Tag gebracht?
- Einen Wunsch ziehen und verbrennen
- Räuchern oder ein Moment Stille
- Gedanken notieren – viele empfinden die Rauhnächte als intuitive Zeit
Wenn du möchtest, kannst du jeder Nacht einen Monat zuordnen.
Die 1. Rauhnacht steht dann für den Januar, die 2. für den Februar und so weiter.
PDF-Vorlage: 13 Wünsche zum Ausdrucken
Wenn du das Ritual zum ersten Mal machst, hilft eine klare Struktur.
Die kostenlose 13-Wünsche-PDF-Vorlage bietet dir:
- 13 Felder für deine Wünsche
- Platz für Notizen
- Eine kompakte Anleitung
Die PDF-Vorlage für die 13 Wünsche der Rauhnächte kannst du herunterladen, indem du entweder auf das Bild hier unten klickst oder über diesen Link: 13 Wünsche Rauhnächte PDF-Vorlage.

FAQ zu den 13 Wünschen der Rauhnächte
Wie funktionieren die 13 Wünsche?
12 Wünsche werden verbrannt, der letzte begleitet dich selbst ins neue Jahr.
Zettel, Kerze, feuerfeste Schale, optional Räucherwerk.
Vom 24./25. Dezember bis 5./6. Januar.
Die Nächte vor den Rauhnächten, in denen man symbolisch „aufräumt“.
Um sie loszulassen und dem neuen Jahr zu übergeben.