
Hallo, ich bin Mina.
Geboren und aufgewachsen in der Schweiz. Irgendwann bin ich losgezogen, in die weite Welt. Bin oft geblieben, habe viel gelernt und bin weitergezogen. Ich war fünf Jahre lang unterwegs, habe in Mittel- und Südamerika gelebt und während drei Jahren im Van Europa bereist. Heute wohne ich in einem Haus mit viel Land in Galicien, Nordspanien. Nicht weil ich dort gestrandet bin, sondern weil ich mich verliebt habe: in das Licht, den Regen, die Pflanzen, das Tempo, das Wissen, das hier noch lebt. Ich glaube an das Einfache. An das Echte. Und daran, dass wir alle ein bisschen mehr wissen wollen – über das, was wächst, vergeht und bleibt. Ich bin gelernte Köchin und habe Wirtschaft studiert. Seit vielen Jahren schreibe ich. Für andere, für mich, für dieses Projekt. morriña ist mein Versuch, Dinge sichtbar zu machen, die sonst still bleiben: Wildkräuter. Handwerk. Rezepte ohne Chichi. Gartentipps. Gedanken übers Selbermachen, übers Weglassen, übers Bleiben.
Ein Weg mit vielen Stationen
Schon früh habe ich gemerkt, dass ich oft anders denke als andere. Dass ich lieber Fragen stelle, als Erwartungen erfülle. Ich habe die Schule abgebrochen und eine Kochlehre begonnen – weil mich gutes Essen, der Umgang mit Lebensmitteln und das Handwerk dahinter fasziniert haben. Doch mit der Zeit wurde mir klar: Ich liebe das Kochen, aber ich möchte es nicht mein Leben lang beruflich machen.
Also bin ich zurück, an die Uni, habe Internationale Wirtschaft studiert – in der Schweiz, in Deutschland, in Frankreich und in Chile. Kurz nach dem Abschluss folgte die Selbständigkeit. Ich habe mich auf Marketing und Texting spezialisiert, Kundinnen und Kunden begleitet, Marken aufgebaut, Worte gefunden.
Doch irgendwie reichte es mir noch nicht. Dann kam der Moment, in dem ich alles verändert habe. Nachdem ich mich von fast allen meinen Besitztümern getrennt habe, sie verschenkt und gespendet habe, bin in einen Van gezogen. Drei Jahre lang war ich unterwegs. Mit nichts als dem, was auf acht Quadratmetern Platz hat. Jeden Tag draußen, jeden Tag neu entscheiden, jeden Tag im Moment leben.
Und dann entdeckte ich Galicien.
Hier im grünen Norden Spaniens habe ich etwas gefunden, das ich lange gesucht habe: ein langsameres Leben. Ein Leben mit Jahreszeiten, mit Wetter, mit Erde. Mit Nachbarinnen, die noch wissen, welche Pflanzen bei Fieber helfen. Und mit genügend Zeit, diesem Wissen zuzuhören.
Hier sind die Dinge nicht perfekt. Aber sie sind echt. Und genau darum geht es mir.



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