Aufbewahren von Brot: So bleibt es lange frisch und aromatisch
Frisches Brot gehört zu den größten Genüssen im Alltag. Ob knuspriges Sauerteigbrot, saftiges Roggenbrot oder luftiges Baguette – kaum etwas duftet verlockender. Doch schon nach wenigen Tagen wird Brot trocken oder schimmelt. Die richtige Methode zum Aufbewahren von Brot entscheidet darüber, wie lange es frisch bleibt.
Warum Brot so schnell austrocknet
Brot besteht überwiegend aus Stärke und Wasser. Nach dem Backen beginnt die Stärke, sich zu verändern – sie verliert Feuchtigkeit, und das Brot wird trocken. Gleichzeitig kann bei falscher Lagerung Feuchtigkeit an der Oberfläche bleiben, was Schimmel begünstigt. Ziel ist also, das richtige Gleichgewicht zwischen Trockenheit und Feuchtigkeit zu finden.

Die besten Methoden zum Aufbewahren von Brot
Am besten hält sich Brot bei Zimmertemperatur, geschützt vor Luftzug und direkter Sonne. Kunststofftüten sind zwar praktisch, fördern aber Schimmel. Besser sind atmungsaktive Materialien wie Leinen oder Ton.
- Brotkasten: Ein Klassiker, der das Klima reguliert und Brot mehrere Tage frisch hält.
- Leinenbeutel: Besonders für Sauerteigbrot geeignet. Das Leinen lässt das Brot atmen, ohne es austrocknen zu lassen.
- Tongefäß: Speichert Feuchtigkeit und sorgt für ein gleichmäßiges Klima.
Brot einfrieren – die beste Langzeitlösung
Wenn du größere Mengen Brot hast, eignet sich das Einfrieren. Schneide das Brot in Scheiben, packe es luftdicht ein und lagere es im Gefrierfach. So hält es sich mehrere Monate. Zum Auftauen legst du es am besten kurz in den Backofen – dadurch wird die Kruste wieder knusprig.
Für perfektes Einfrieren eignet sich ein Set aus Gefrierbeuteln mit Zipper
Was du beim Aufbewahren von Brot vermeiden solltest
Bewahre Brot nicht im Kühlschrank auf. Die niedrigen Temperaturen beschleunigen den Alterungsprozess der Stärke, wodurch das Brot schneller trocken wird. Auch Plastik ohne Luftzirkulation ist problematisch – Schimmel entsteht dort besonders schnell.

Brot selber backen und lagern
Wer sein Brot selbst backt, kennt die besondere Frische direkt nach dem Backen. Damit das Brot lange hält, solltest du es erst vollständig auskühlen lassen, bevor du es aufbewahrst. Sauerteigbrote bleiben generell länger frisch als reine Hefebrote. Wenn du regelmäßig backst, lohnt es sich, über die Kombination von Brotbacken und Einfrieren nachzudenken. In unserem Beitrag über Ketchup selber machen zeigen wir ebenfalls, wie selbstgemachte Lebensmittel mit richtiger Lagerung länger haltbar bleiben.
Wenn du dein Brot regelmäßig selbst backst: eine Gärkörbchen-Form sorgt für schöne Laibe und lange Frische.
FAQ: Aufbewahren von Brot
In einem Brotkasten oder Leinenbeutel bei Zimmertemperatur – so bleibt es mehrere Tage frisch.
Nein, dort wird es schneller trocken. Besser einfrieren, wenn du es länger aufbewahren möchtest.
Je nach Sorte drei bis fünf Tage, Sauerteigbrot sogar bis zu einer Woche.
Ja, Brotscheiben kannst du direkt aus dem Gefrierfach in den Toaster geben.
Sauerteigbrote und Roggenbrote bleiben am längsten saftig, während Baguette schnell austrocknet.