Paprika pflanzen mit guten Nachbarn im Beet
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Paprika: Gute Nachbarn im Beet für gesundes Wachstum

Paprika ist ein echtes Lieblingsgemüse im Garten. Sie liebt Sonne, Wärme und nährstoffreichen Boden. Doch wer Paprika pflanzen möchte, sollte auch auf die Nachbarschaft im Beet achten. Die Wahl der richtigen Mischkultur entscheidet darüber, wie stark die Pflanzen wachsen, wie widerstandsfähig sie sind und wie viele Früchte sie tragen. Mit den passenden Paprika-Nachbarn gelingt die Ernte fast von selbst.

Warum Nachbarn für Paprika wichtig sind

Mischkultur ist kein neuer Trend, sondern eine alte Gartenweisheit. Pflanzen beeinflussen sich gegenseitig – positiv oder negativ. Manche Nachbarn halten Schädlinge fern, andere lockern den Boden oder spenden Schatten. Schlechte Kombinationen fördern dagegen Krankheiten oder Nährstoffkonkurrenz. Laut Studien, etwa von der ETH Zürich, trägt Mischkultur erwiesenermaßen zu gesünderen Pflanzenbeständen und stabileren Ernten bei.

Paprika pflanzen im Hochbeet mit Abdeckung

Paprika: Gute Nachbarn im Beet

Besonders gut harmoniert Paprika mit diesen Pflanzen:

  • Zwiebeln und Knoblauch schützen vor Schädlingen wie Blattläusen.
  • Möhren lockern den Boden und fördern die Wurzelbildung.
  • Spinat und Salat nutzen den Platz zwischen den Paprikapflanzen optimal aus.
  • Basilikum verbessert das Aroma der Früchte und vertreibt Schädlinge.
  • Tomaten haben ähnliche Ansprüche an Wärme und Boden und lassen sich hervorragend zusammen mit Paprika im Gewächshaus ziehen.

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Schlechte Nachbarn für Paprika


Nicht alle Pflanzen sind gute Partner. Kartoffeln und Auberginen gehören zur gleichen Familie der Nachtschattengewächse. Gemeinsam erhöht sich das Risiko für Krankheiten wie Kraut- und Braunfäule. Auch Erbsen und Bohnen passen nicht gut ins Paprikabeet, da sie andere Nährstoffansprüche haben.

Paprika pflanzen im Hochbeet und Gewächshaus

Paprika fühlt sich im Hochbeet und Gewächshaus besonders wohl, weil die Wärme dort besser gespeichert wird. Um die Pflanzen vor Schädlingen und Witterung zu schützen, kannst du – wie im Beitrag Hochbeet-Abdeckung selber machen gezeigt – mit Folien arbeiten. Und wenn du Paprika zusammen mit Tomaten anbaust, findest du in unserem Artikel Gewächshaus für Tomaten viele hilfreiche Tipps, die auch für Paprika gelten.


Ein kompaktes Paprika-Gewächshaus schützt die Pflanzen und verlängert die Saison.

Paprika und Tomaten im Gewächshaus pflanzen

Pflege-Tipps für Paprika

Neben den richtigen Nachbarn ist die Pflege entscheidend. Paprika brauchen humusreiche Erde, gleichmäßige Wassergaben und regelmäßige Düngung. Ein kaliumreicher Dünger unterstützt die Fruchtbildung und sorgt für kräftige Pflanzen.


Ein Bio-Gemüsedünger versorgt Paprika und ihre guten Nachbarn optimal mit Nährstoffen.

FAQ – Paprika: gute Nachbarn

Welche sind die besten Nachbarn für Paprika?

Zwiebeln, Knoblauch, Möhren, Basilikum, Spinat und Tomaten sind ideale Beetpartner für Paprika.

Welche Pflanzen sind schlechte Nachbarn für Paprika?

Kartoffeln, Auberginen, Erbsen und Bohnen sind ungeeignet, da sie Krankheiten fördern oder Konkurrenz um Nährstoffe verursachen.

Kann man Paprika und Tomaten zusammen pflanzen?

Ja, Paprika und Tomaten haben ähnliche Ansprüche und gedeihen sehr gut nebeneinander im Gewächshaus oder im Hochbeet.

Warum ist Basilikum ein guter Nachbar für Paprika?

Basilikum verbessert das Aroma der Früchte und schützt Paprika vor Schädlingen wie Blattläusen.

Paprika pflanzen im Hochbeet, geht das?

Ja, Paprika pflanzen im Hochbeet ist besonders erfolgreich, weil die Erde dort schneller warm wird und die Pflanzen geschützt sind.

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